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Im Morgengrauen des 24 Juni 217 v. Chr. hatte der Größte Teil von
Hannibals Heer in dem Tal wenige Kilometer westlich vom heutigen Tuoro bereits
Stellung bezogen. Die leichte Kavallerie, bestehend aus Kelten und Nubiern,
lagerte unterhalb des Montegualandro an dem engen Zugangsweg zum Tal, um einen
eventuellen Rückzug der Römer zu blockieren. Einen Teil der Fußtruppen, es
waren vor allem Libyer und Spanier, hatte Hannibal in der Nähe der Hügel von
Montige aufgestellt. Sie sollten eine mögliche Flucht über die Pässe
verhindern. Trotz oder wegen des dichten Nebels, der das ganze Gebiet verhüllte,
gab Hannibal den Befehl zum sofortigen Angriff. Zu spät erkannten die Römer,
daß sie in einen Hinterhalt gelockt worden waren, Die Schlacht dauerte drei
Stunden. 15.000 römische Legionäre und etwa 1.000 Karthager kamen dabei ums
Leben. Auch jene Römer, die versuchten schwimmend über den See zu flüchten,
ertranken oder werden von ihren Verfolgern niedergemetzelt. De römische
Feldherr Flaminius war ebenfalls unter den Gefallenen.
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